Sie sind hier: Aktuelle Meldungen

24.10.2020 (Kommentare: 0)

Gottesdienste zum Reformationstag

Die sieben Gemeinden des Kooperationsraums Gemeinsam evangelisch in Fulda und Region setzen ihre Tradition fort und laden am Reformationstag gemeinsam zum Gottesdienst ein. Damit möglichst viele Menschen mitfeiern können, gibt es wegen der Corona-Pandemie am 31. Oktober gleich zwei Gottesdienste um 18 Uhr: einen Autogottesdienst am Messegelände Fulda-Galerie und einen Festgottesdienst in der Christuskirche. Schon das Motto „Mach die Feuer an“ lässt erahnen, dass die Organisatoren auf dem Messegelände ein ganzes Feuerwerk an Höhepunkten im Programm haben. Fackeln, eine Lichtshow, den Posaunenchor Fulda und - über Lautsprecher - ein Lied von Herbert Grönemeyer werden bei dem Abendgottesdienst für Stimmung sorgen. Für die Predigt konnten die Organisatoren Kirchentagspastor Arnd Schomerus gewinnen. „Die positive Resonanz auf den ökumenischen Autogottesdienst an Pfingsten hat gezeigt, dass diese Möglichkeit Gottesdienst zu feiern in Pandemie-Zeiten sehr gut angenommen wird,“ sagt Pfarrer Marvin Lange von der Bonhoeffergemeinde. Gerade für Familien sei der Gottesdienst ideal, denn im Auto könne Corona-konform nach Herzenslust gesungen und mitgefeiert werden. Für die Übertragung haben sich die Organisatoren eine Radiofrequenz gesichert. Auch an Fahrradfahrer wurde gedacht. Für sie ist die erste Reihe auf dem Messegelände reserviert. Für alle, die den Reformationstag gerne festlich in einer Kirche feiern möchten, bieten die evangelischen Gemeinden einen gemeinsamen Abendgottesdienst in der Christuskirche an. Unter dem Motto „Ein feste Burg“ stellen Pfarrerinnen und Pfarrer des Kooperationsraums den berühmten Choral Martin Luthers in den Mittelpunkt ihrer Predigt. Der Reformator hatte das Lied unter dem Eindruck der Pest in Wittenberg geschrieben. „Ein feste Burg“ ist bis heute eines der bekanntesten evangelischen Kirchenlieder und habe den Menschen bis heute viel zu sagen, so die Veranstalter. Für die Musik sorgen Sängerinnen und Sänger der Kantorei und Andreas Schneidewind an der Orgel. In beiden Gottesdiensten werden aktuelle Corona-Verordnungen eingehalten.

Zurück

Wir freuen uns über Ihren Kommentar