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Willkommen in der Gemeinde der Christuskirche

 

> Bisher keine Kommentare 07.11.2018

Reformationsgottesdienst -Rückschau-

Zehn Pfarrer predigen gemeinsam

Reformationsgottesdienst in der Christuskirche / Neuer Kooperationsraum

Der feierliche Gemeinschaftsgottesdienst von zehn Pfarrern zum Reformationstag in der vollen Christuskirche war der Startschuss für den Kooperationsraum Fulda-Mitte.

 

„Wir wollen uns ergänzen, unterstützen und Neues wagen.“ Mit diesen Worten beendete Wolfgang Echtermeyer den Reformationsgottesdienst. Zugleich gab er so die Gründung des neuen Kooperationsraums Fulda-Mitte bekannt. „Wir wollen was bewirken in unseren Gemeinden.“ Künftig teilt sich der Kirchenkreis in vier Kooperationsräume: Nord, Rhön, Süd und Fulda-Mitte. Letzterem gehören die Gemeinden der Gesamtgemeinde Fulda (Bonhoeffergemeinde, Christophorus-, Christus-, Kreuz-, Luther-, Matthäus- und Versöhnungskirche) sowie die Petersberger Gemeinde St. Johann und die Evangelische Kirchengemeinde Bad Salzschlirf-Großenlüder an.

Besonderheit im Gottesdienst war die Predigt: Die zehn Pfarrer erzählten in Ausschnitten von ihrer persönlichen Reformation. Zum 501. Mal jährt sich dieses Jahr der Thesenanschlag Luthers, und der Reformator war Bezugspunkt jeder der kleinen Geschichten. So sprachen Stefan Bürger, Anke Mölleken und Marvin Lange mit Christian Pfeifer und Chantal Daum davon, dass Gott die Menschen ohne Leistung liebt und ihnen Gerechtigkeit bringt. Dabei erzählten sie von einem Vater, der ohne Grund Gnade gegenüber seinem Sohn walten lässt, von einem Sohn, der glaubt, nur für gute Noten geliebt zu werden, und von Kirchenmitgliedern, die Menschen vorschnell verurteilen, weil sie Halloween feiern.

Thema war auch das Einstehen für seine Überzeugungen und sein Gewissen, das von Tina Oehm-Ludwig, Dr. Michael Grimm und Laura Baumgart aufgegriffen wurde.

Dekan Bengt Seeberg erzählte von einem Apfelbaum, der trotz der Dürre erste Früchte trage: „Drei Äpfel als Gleichnis für Vater, Sohn und heiligen Geist“, sagte er. Gott nehme die Zukunftsangst, und genauso habe Luther Gott damals neu entdeckt. Fried-Wilhelm Kohl verwies auf seine Begegnungen mit Luther, indem er auf das Kunstwerk, das seit gestern in der Christuskirche zu bestaunen ist, hinwies: Ein 1517 Zentimeter hohes Bild Luthers aus 95 Segmenten. „Die Reformation ist nicht abgeschlossen“, sagte Echtermeyer. Er rief dazu auf, sich in schwierigen Zeiten offen zu bekennen.

Der Gospelchor unter Leitung von Bezirkskantorin Brigitte Lamohr und der Posaunenchor unter Leitung von Joachim Enders gestalteten den musikalischen Rahmen.

Quelle: Fuldaer Zeitung, 1.11.2018 / Lea-Marie Kläsener

Bild: M. Bürger

> Bisher keine Kommentare 20.09.2018

Liebe Gemeinde,....."Wer ist wie Gott?"

Am 29.September feiern wir Michaelis,  das Fest des Erzengels Michael. In ländlichen Gegenden war das ein besonderer Tag, da an ihm viele Verträge in der Landwirtschaft ausgelaufen sind. Daher gab es große Märkte, um sich für den nahenden Winter einzudecken. In den Kirchen wurde Abendmahl gefeiert.

Michael hat an Bedeutung verloren, obwohl er immer noch der Patron der Deutschen ist. Sein Name ist hebräisch und bedeutet: Wer ist wie Gott?

In der Offenbarung des Johannes wird er als kraftvoller Krieger beschrieben, der den Teufel besiegt. Das wirkt heute fremd. Engel sind allgegenwärtig als süße Putten und spielen als Beschützer auch in der Werbung eine große Rolle. In der Weihnachtsgeschichte begegnen sie uns als Boten. Ihre Rolle ist im Krippenspiel am schnellsten besetzt. Doch Engel als bewaffnete Krieger, die im Auftrag Gottes das Böse besiegen?

Wofür Michael steht,  hat nichts  an Aktualität verloren. Ich kann seinen Namen auch als Frage lesen. Er begrenzt unsere menschlichen Allmachtsfantasien, hinter denen oft Böses oder ein böses Erwachen lauert. Wenn der Mensch keine Grenzen mehr kennt oder akzeptiert, dann ist er eine Bedrohung für sich selbst, für andere und die gesamte Schöpfung.

Daher ist mir Michaelis so wichtig. Wir sollten öfters über dieses Fest nachdenken.

 

Einen schönen Herbst wünscht Ihnen Ihr Gemeindepfarrer

Fried-Wilhelm Kohl

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Bischofswahl 2019: Die Kandidatensuche beginnt

Am 29. September 2019 um 15:00 Uhr wird Bischof Dr. Martin Hein nach 19-jähriger Amtszeit in einem Festgottesdienst in der Martinskirche in Kassel in den Ruhestand verabschiedet. Der Gottesdienst wird im HR-Fernsehen übertragen. Zugleich wird in diesem Gottesdienst seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger in das Amt der Bischöfin / des Bischofs unserer Landeskirche eingeführt. Das bedeutet: Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck sucht eine neue Bischöfin oder einen neuen Bischof. 

 

Diese Suche erfolgt in einem umfassenden Beteiligungsprozess aller Kirchenmitglieder der Landeskirche. Um geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu finden und sie der Synode vorzuschlagen, wurde der Nominierungsausschuss unter Vorsitz des Präses der Landessynode, Dr. Thomas Dittmann, einberufen. 

 

Als Mitglied unserer Landeskirche sind Sie eingeladen, diesem Ausschuss einen Vorschlag zu unterbreiten. Vorgeschlagen werden kann eine Pfarrerin oder ein Pfarrer unserer Landeskirche sowie Pfarrerinnen und Pfarrer, die im Dienst einer weiteren Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland stehen.

 

Aus den eingegangenen Vorschlägen hat der Nominierungsausschuss in der Regel mindestens zwei, höchstens drei Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen, um sie der Synode auf der Frühjahrstagung 2019 (9. bis 11. Mai 2019) zur Wahl vorzuschlagen. 

 

Bitte richten Sie Ihren Vorschlag schriftlich bis zum 31. August 2018 an den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses unter folgender Anschrift:

 

Herrn Präses

Kirchenrat Dr. Thomas Dittmann

Vorsitzender des Nominierungsausschusses

Wilhelmshöher Allee 330

34131 Kassel