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Willkommen in der Gemeinde der Christuskirche

 

> Bisher keine Kommentare 16.03.2018

Liebe Gemeinde

In der Passionszeit geht es um den Ernst des Lebens. Und um die Hoffnung, dass das Leid nicht das letzte Wort behält.

Die Schriftstellerin Herta Müller hat diesen Spannungsbogen so beschrieben:

„ Es gibt für das, was das Leben ausmacht, keinen Durchblick.

   Nur gebrechliche Einrichtungen des Augenblicks.

   Zurechtlegungen, die nicht bis zum nächsten Schritt halten. „

Das halte ich für wahr. Daneben gibt es aber auch die Hoffnung auf mehr als gebrechliche Augenblicke oder Zurechtlegungen, die nicht weit reichen. Diese Hoffnung, von der Jesus beseelt war, trägt ihn durch sein Leid und trägt uns seit dem Ostermorgen in Jerusalem. Gott heilt das Zerbrechliche und Zerbrochene. Manchmal schon bald, mitten im Leben. Bestimmt aber in seiner Welt.

Ihr Gemeindepfarrer Fried-Wilhelm Kohl

> Bisher keine Kommentare 11.03.2018

Liebe Gemeinde

„Bond, James Bond“ – mit diesen Worten stellt sich regelmäßjg eine der berühmtesten Figuren der Filmgeschichte vor: der briti- sche Geheimagent James Bond. Welcher Mann wäre nicht gerne einmal in die Rolle dieses Helden geschlüpft: Martini schlürfend alle Gefahren überwinden und mit einer schönen Frau an der Seite die Welt retten? Im März feiert der aktuelle Darsteller der Filmfigur, der britische Schauspieler Daniel Craig seinen 50. Geburtstag. Viermal hat er bisher den Geheimagenten verkör- pert und durch ihn bekommt die Filmfigur ganz neue Facetten. Daniel Craigs James Bond ist verletzlich, zweifelt, setzt sich mit seinem Alter auseinander.

Besonders deutlich wurde dies im Film „Skyfall“, auf Deutsch „Himmelssturz“. Bond muss sich mit den Verwundungen seiner Kindheit auseinandersetzen. Der Film ist voller religiöser Bezüge. Es gibt einen bemerkenswerten Dialog zwischen James Bond und seinem Gegenspieler Raoul Silver. Bond sagt: “Jeder braucht ein Hobby.“ Darauf fragt ihn Silver: „Und was ist das Ihre?“, und Bond antwortet: „Auferstehung.“

Auferstehung als Hobby – das klingt sehr salopp und dem Oster- fest nicht ganz angemessen. Und doch ist Bond dem Fest ganz dicht auf der Spur. Auferstehung ereignet sich nicht nur am Ende des Lebens, sondern will sich ständig ereignen. Zum Beispiel wenn ich erfahre, dass ich noch nicht zum„alten Eisen“ gehöre, sondern wichtig bin und gebraucht werde. Oder wenn nach Schmerz und Trauer Hoffnung und Lebensfreude noch einmal spürbar wird. Die alltäglichen Auferstehungen werden mir ge- schenkt, wenn ich dafür offen bin und mich bemühe. Und dann muss ich auch kein Superheld sein. Eines Tages werden wir aufer- stehen und für immer bei Gott sein. Der auferstandene Christus hat es uns versprochen.

Mit österlichen Grüßen

Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl

> Bisher keine Kommentare 22.02.2018

Kammerchor Fulda - Brass&Strings