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Gemeinde in Zahlen

Nach der Wahl hat der neu zusammengesetzte Kirchenvorstand der Christuskirche die Gemeinde in das Zentrum seines Bemühens gestellt. Auf der Basis dieser Grundsatzentscheidung war es dem Kirchenvorstand wichtig, dass mit einer neuen Website eine Basis der innergemeindlichen Diskussion geschaffen wird. In diesem Sinne soll auch dieser Beitrag zum Dialog interessierter Gemeindeglieder beitragen. Im Wesentlichen werden die Zahlen aus der Routinedokumentation der Gemeinde vorgestellt.

Die Zahlen im Einzelnen

Bei Zahlen denkt man zunächst an die Mitgliederentwicklung unserer Gemeinde und Abbildung 1 zeigt hier die beruhigende Entwicklung zum Auftakt. Die Anzahl der Christuskirchenmitglieder, nach Hauptwohnsitz erfasst, steigt stetig. Dieses ist eindeutig aus der wiedergegebenen Entwicklung ersichtlich (Abbildung 1).

Abbildung 1
Abbildung 1: Mitgliederentwicklung der Christuskirchengemeinde.

Auch die Altersverteilung der Gemeindeglieder ist positiv (Abbildung 2). Allerdings fällt hier auf, dass die Alterskohorte “20 bis 29 Jahre“ stark heraussticht. Obwohl keine eindeutig beweisenden Daten vorliegen, geht der Kirchenvorstand davon aus, dass diese Altersgruppe von den Studierenden in unserer Stadt Fulda stark profitiert. Dementsprechend fallen die älteren Altersgruppen etwas zurück (Abbildung 2).

Abbildung 2
Abbildung 2: Altersverteilung der Mitglieder der Christuskirchengemeinde.

Ein immer wieder sehr kontrovers diskutierter und schmerzender Bereich sind die Austritte aus unserer Gemeinde. Wie aus Abbildung 3 ersichtlich, sind in unserer Gemeinde fast dreimal soviel Austritte wie Aufnahmen zu verzeichnen. Diese deutlich negative Entwicklung wird offenbar durch andere Effekte aufgewogen, da der Gesamtbestand an Gemeindegliedern stetig wächst (vgl. Abbildung 1).

Abbildung 3
Abbildung 3: Anzahl der Austritte und der Aufnahmen in die Christuskirchen Gemeinde

Dennoch hat der Kirchenvorstand beschlossen, jedem Austretenden einen anonymisierten Fragebogen zur Erhebung seiner Austrittsgründe zu zuschicken. Vielleicht können wir auf der Basis der erhaltenen Antworten unser Angebot verbessern.

Abbildung 3 legt weiterhin nahe, dass die Austritte zwischen den Jahren 2001 und 2009 zugenommen und sich auf einem erhöhten Niveau stabilisiert haben. Dieser Verlauf geht parallel zu der in der öffentlichen Diskussion immer wieder genannten schwindenden Bindungskraft der Kirche in unserer Gesellschaft. Durch unsere oben aufgeführte Fragebogenaktion hoffen wir, über diese allgemeinen Betrachtungen hinaus, genauere Daten zu erfassen.

Eine weitere Gruppe von routinemäßig erfassten Daten betrifft die Häufigkeit der Konfirmationen, Taufen, Bestattungen und Trauungen (Abbildung 4).

Abbildung 4
Abbildung 4: Anzahl der Konfirmationen, Taufen, Bestattungen und Trauungen.

Diese Zahlen beschreiben die Leistungsfähigkeit des Gemeindeteams aus Pfarrern und Helfern, das wesentlich bei der Ausrichtung dieser für unsere Gemeindeglieder und natürlich den Gemeindevorstand wichtigen Anlässe in vorderster Linie engagiert ist. Die uns vorliegenden unsystematischen Rückmeldungen bestätigen das hohe Niveau und die große Akzeptanz der Art und Weise, in der wir als Gemeinde diese Anlässe begehen.

Während die Anzahl der Konfirmationen offenbar erheblichen jährlichen Schwankungen unterliegt, ist bei den Trauungen und Taufen ein, wenn auch gering steigender, Trend ablesbar. Auch dieser Befund bestätigt die Annahme einer hohen Zufriedenheit unserer Gemeinde.

Zum Schluss seien die Zahlen zur Finanzierung der Gemeinde vorgestellt. In Abbildung fünf sind die Umsätze der Jahresrechnungen der Christuskirche aufgeführt.

Abbildung 5
Abbildung 5: Umsätze der Jahresrechnungen der Christuskirche mit den zusätzlich im Zeitraum ausgewiesenen außerordentlichen Haushalten (AOH). Für 2003 bezog sich der AOH auf die Platzgestaltung vor der Kirche und die Installation der Fotovoltaik Anlage. Der AOH für 2007 wurde für die Renovierung der Kirche bereitgestellt.

Die Jahresumsätze liegen, wie aus der Tabelle ersichtlich, zwischen 100.000,00 € und 200.000,00 €. Zusätzliche Maßnahmen wie die notwendige Renovierung der Kirche oder die Gestaltung des Kirchenvorplatzes werden in Form von außerordentlichen Haushalten ausgewiesen (Abbildung 5). Diese werden zusätzlich genehmigt und der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Diese Haushalte überschreiten je nach Maßnahme den Jahresumsatz der Gemeinde um ein mehrfaches.

Die vorliegende Darstellung muss auch aus Zeitgründen zunächst lückenhaft bleiben. So kann aufgrund der hier vorgestellten Zahlen nicht angegeben werden, ob die Christuskirchengemeinde für die evangelische Kirche einen Gewinn und wenn, in welcher Höhe erwirtschaftet. Auch steckt die Erhebung von Kennzahlen zur Qualität der Leistungen unseres Gemeindeteams noch in den Kinderschuhen.