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Willkommen in der Gemeinde der Christuskirche

Liebe Gemeinde,

21.07. 1969 - Mondlandung

"Wir kamen in Frieden, stellvertretend für die ganze Menschheit", so lautet die Inschrift einer Plakette, die zusammen mit einer amerikanischen Flagge von den Astronauten Armstrong und Aldrin auf den Mond hinterlassen wurde. Drei Tage später ist das Raumschiff Apollo 11 unbeschadet zur Erde zurückgekehrt. Ich kann mich noch daran erinnern, wie fasziniert und überwältigt wir vor dem Fernseher gesetzen haben, als die Bilder vom Mond in unser Wohnzimmer flimmerten. Heute würde ich mir wünschen, dass eine solche Plakette in vielen Ländern unserer Welt angebracht würde und endlich ein bißchen mehr Frieden auf dieser geschundenen Erde wäre.

Das wäre ein größeres Wunder als die Mondlandung vor 47 Jahren.

Mit sommerlichen Grüßen 

Ihr Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl

> Bisher keine Kommentare 10.07.2016

Gottesdienst in Laut- und Gebärdensprache

Beim Lied nach der Predigt schweigt am 10. Juli in der Fuldaer Christuskirche die Orgel. Stattdessen nutzen alle Gottesdienstbesucher ihre Hände zum Gebärden: Unter Anleitung von Pfarrer Lutz Käsemann probiert die ganze Gottesdienstgemeinde gemeinsam das Gebärdenlied „Gott, nimm mich mit auf deinen Weg“. Liedtext und Rhythmus werden sichtbar, als alle ihre Hände im selben Takt und mit denselben Handformen bewegen. Was für viele hörende Gottesdienstbesucher eine neue Erfahrung ist, ist für taube Menschen die gewohnte Weise Musik zu machen: eine Musik der Hände, die zur Poesie für die Seele wird.
Unter dem Motto „Wundert sich eigentlich noch jemand?“ hatten sich zum Gottesdienst in  Gebärden- und Lautsprache am 7. Sonntag nach Trinitatis Menschen aus Fulda und Umgebung bis hin nach Nordhessen und dem Rhein-Main-Gebiet in der Christuskirche eingefunden, Gemeindeglieder aus der Christuskirchengemeinde und aus Gebärdensprachgemeinden unserer Landeskirche.
Als Kirchenvorsteherin Andrea Leßmöllmann die biblische Wundererzählung  von den fünf Broten und zwei Fischen zunächst in Lautsprache vorliest und Markus Bös von der Gebärdensprachgemeinde Fulda den Bibeltext anschließend in Gebärdensprache zeigt, ist im ganzen Kirchenraum aufmerksam gespannte Konzentration zu spüren. Manche Hörende kennen das vom Kirchentag, dass im Gottesdienst gebärdet wird. Für andere ist es ein unvertraut berührendes Erlebnis,  einen Bibeltext in Gebärdensprache zu sehen.
Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl von der Christuskirchengemeinde geht in seiner Predigt auf die Wundererzählung ein. Er zitiert den Schlager „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ und betont: Auch die Menschen heutzutage sehnen sich nach Wundern, „besonders dann, wenn uns der gewohnte Alltag zerbricht.“  Wunder, das sind aber gerade nicht die öffentlichkeitswirksamen Ereignisse. Sondern wo ein Mensch sich von Jesus anrühren lasse: „Komm. Ich bin bei Dir. Ich brauche dich“, da geschehen die Wunder. Da ist Gott, mitten im Alltag, überall dort, wo Menschen inmitten ihrer Krisen und angesichts der Brüche ihres Lebens ein Gegenüber brauchen.
Pfarrer Lutz Käsemann, Beauftragter für Gehörlosenseelsorge der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Pfarrerin Melanie Keller-Stenzel, Gehörlosenseelsorgerin im Sprengel Hanau dolmetschten im Gottesdienst.  Dadurch waren Liturgie und Predigt, Gebete, Lieder und Segen in Lautsprache zu hören und zugleich in Gebärdensprache zu sehen.
Nach dem Gottesdienst gab es bei herrlichem Sonnenschein ein Beisammensein und erfrischende Getränke auf dem Kirchhof. Ab dem Mittagessen feierte die Gebärdensprachgemeinde bei ihrem jährlichen Sommerfest  im Haus Oranien bis zum frühen Abend weiter.
Ein tolles Erlebnis war am Nachmittag das ‚Drucken wie zu Luthers Zeiten‘ in der Christuskirche.  Kinder und Jugendliche, aber auch viele Erwachsene aus der Gebärdensprachgemeinde waren von der historischen Druckpresse begeistert und haben Worte aus Psalm 36 gedruckt: „Gott, bei dir ist die Quelle des Lebens.“  So bekam der wunderbare Tag einen geistlichen Rahmen in Klang und Gebärde, Wort und Bild.

M. Keller-Stenzel

 

 

Die Predigt des Gottesdienstes finden Sie, wenn Sie weiterlesen...

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> Bisher keine Kommentare 02.03.2016

Neue Konfirmandinnen und Konfirmanden

Um der veränderten Schulsituation vieler Schüler Rechnung zu tragen, hat der Kirchenvorstand beschlossen, den Konfirmandenunterricht nur noch im 8. Schuljahr anzubieten. Daher beginnt die neue Konfirmandengruppe in der ersten Woche nach den Sommerferien.

Wegen des Schulausflugs der Marienschule beginnen wir den Unterricht mit der Konfirmandenfreizeit, die vom 30.08. bis 01.09.2016 auf dem Volkersberg statt findet. Nähere Informationen erhalten Sie am ersten Elternabend.

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